DSL - Breitband-Internetzugang
Der Ursprung
Ursprünglich an einer Universität als lokales Netzwerk eingeführt, entwickelte sich daraus sehr bald ein großes Netz bis hin zum heutigen World Wide Web. Die globale Vernetzung über den Daten-Highway, ist heute nicht mehr weg zu denken. Alleine in Deutschland hat durchschnittlich bald jeder zweite Haushalt einen Internetzugang, Tendenz immer noch steigend.
Zunächst war das Internet nur sehr langsam. Eine Analog-Verbindung brachte gerademal eine Datenübertragungsrate von 5-6 Kb/s zustande. Etwas schneller ging es da bereits mit ISDN. Mittels Kanalbündelung kann man die Übertragungsleistung glatt verdoppeln, macht zeitgleich aber die Möglichkeit zunicht, zeitgleich zu telefonieren.
Seit es Breitbandverbindungen gibt, sind die Analog-Verbindungen geradezu vor dem Aussterben bedroht. Das lästige knackende bis rauschende Signalgeräusch, und die zum einschlafen anregende Geschwindigkeit, reisst auch keinen mehr vom Hocker, ist für manche Webanwendung inzwischen sogar unzureichend.
Das DSL-Zeitalter
Angesichts der immer weiter steigenden DSL-Geschwindigkeiten (für die privaten Haushalte sind derzeit 25 Mbit/s das Höchstmaß der Genüsse) und der im Gegenzug ebenso tendenziell weiter fallenden Preise, ist DSL inzwischen für fast jeden bezahlbar. Wo früher nach Minutenpreise abgerechnet wurde, und das den Nutzern Verbindungskosten in 3-stelligen Summen bescherte, sind günstige Flatrate-Angebote (Pauschalpreis ohne Zeitlimit) an der Tagesordnung.